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Veranstaltungskalender

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Gemeinde Großkrotzenburg

Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg
Telefon: 06186 2009-0
Fax:   06186 2009-222

Öffnungszeiten

Mo    8:30 - 12:00 Uhr
Di     8:30 - 12:00 Uhr
Mi     8:30 - 12:00 Uhr
Do  14:00 - 18:00 Uhr
Fr     8:30 - 12:00 Uhr

Fundbüro online

Im Online-Fundbüro » haben Sie die Möglichkeit, rund um die Uhr alle Fundgegenstände abzufragen, ob der von Ihnen verloren gegangenen Gegenstand abgegeben wurde.

Kläranlage

Die Kläranlage Großkrotzenburg wird von der Gemeinde Großkrotzenburg betrieben. Die Aufgabe der Kläranlage ist es, die zugeleiteten Abwässer den gesetzlichen Anforderungen entsprechend zu reinigen und in einer bestmöglichen Qualität dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zuzuführen. Dieser Verpflichtung kommt unsere Kläranlage seit seiner Gründung 1966 in vorbildlicher Weise nach. Insbesondere seit Anfang 2009 haben wir uns dabei im Zuge des Ausbaus und der Sanierung der Kläranlage verstärkt weitergehenden Umweltschutzfragen gestellt. Im Rahmen aller Investitionsplanungen wurden verschiedene, teilweise sehr innovative Maßnahmen ergriffen, die auf eine weitmöglichste Verwertung aller im Reinigungsprozess anfallenden Wert- und Abfallstoffe abzielen und insbesondere der Energieeinsparung, der Energiegewinnung und letztlich der Energiekostenreduzierung dienen.

Haben Sie Fragen oder sind Sie an einer Führung interessiert?
Bitte sprechen Sie uns an!

Historie

Die Kläranlage der Gemeinde Großkrotzenburg wurde gleichzeitig mit dem Bau der Kanalisation 1961/62 geplant und in den Jahren 1963/64 gebaut. Errichtung der mechanisch-biologischen Kläranlage nach dem Tropfkörpersystem.

Das Abwasser von ca. 8.000 Einwohnern wird in der Kläranlage behandelt und abgeführt. Die Gemeinde ist durch insgesamt 35 km Kanalnetz verbunden.  Zum System gehören 5 Pumpwerke, 3 Regenrückhaltekanäle und 4 Regenüberläufe.
Eine saubere Umwelt gibt es nicht zum Nulltarif, wie die jährlichen Aufwendungen der Gemeinde  in  Höhe von rd. 1,5 Mio € (ca. 190 € pro Einw.) belegen. Die Anpassung an den Stand der Technik erfordern regelmäßige Investitionen.

1985
Das Einlaufbauwerk wurde mit einer dritten Schneckenpumpe versehen, der Grobrechen erneuert und der alte Sandfang durch einen belüfteten Sandfang ersetzt. Der Tropfkörper wurde entfernt und ein einstufiges, zweistraßiges Belebungsbecken errichtet. Das alte Nachklärbecken wurde zum Voreindicker für den Faulturm umfunktioniert und ein neues Nachklärbecken gebaut. Zwei Schlammsilos von je 400 m3 Inhalt wurden für die Klärschlammverwertung errichtet. Die Baukosten betrugen rund 5 Millionen DM.

1997
Der Grobrechen wurde durch einen neuen Feinrechen mit Rechengutwäsche und Rechengutpresse ersetzt. Der Schlammräumer des Vorklärbeckens wurde erneuert.

1998
Für den anfallenden Kanalsand errichtete die Kläranlage eine Sandwaschanlage mit Organikabzug, so dass der anfallende Sand nicht mehr als Sondermüll entsorgt werden muss sondern im Straßenbau Verwendung findet.

1999
Für die von der EU geforderte, sogenannte "Dritte Reinigungsstufe für die Phosphatellimination" steht seit Anfang 1999 übergangsweise eine mobile Phosphatfällstation auf der Kläranlage.

2005
Eine Regenrückhalteeinrichtung mit Feststoffrechen wird errichtet. Bei Starkregen wird die anfallende Abwassermenge gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt dosiert in das Kanalnetz eingeleitet.

2006–2009
Erneuerung der Mess-, Steuer- und Regeltechnik.
Bau der stationären Phosphatfällung und der maschinellen Überschussschlammeindickung. Errichtung einer Photovoltaikanlage. Das Betriebsgebäude wird erweitert, eine neue Schaltwarte wird im 1. Stock untergebracht und dem Stand der Technik angepasst. Die Kläranlage wird mit einer Prozessleittechnik ausgerüstet. Alle Schaltanlagen werden erneuert.

Kenn- und Ablaufdaten

Kenndaten

Ausbaugröße: 11.000 EGW (Einwohnergleichwerte)
angeschlossene Einwohner: 7800 
Kanalnetz: 35 Kilometer
Pumpstationen: 5 Stück

Abwassermenge, gereinigt, inkl. Regenwasser: 970.000 m³/Jahr Gesamtstromverbrauch: 321.942 kWh/Jahr
Stromproduktion aus der Photovoltaikanlage: 11.380 kWh/Jahr
Gasproduktion: 77.000m³/Jahr
Klärschlammanfall: 360 t/Jahr
Rechengutanfall: 65 m³/Jahr
Fäkalschlammannahme: 160m³/Jahr

Ablaufdaten 

Grenzwerte aus den Einleitungsbedingungen im Ablauf der Kläranlage:

Ammonium-Stickstoff (NH4-N)            10,0mg/l  
Abbaugrad  92 %

Stickstoff Gesamt (N-ges.)                18,0mg/l
Abbaugrad  72 %

Gesamtphosphor (PO4-P)                    1,0mg/l
Abbaugrad  80 % 

Biochemischer-Sauerstoff-Bedarf        10,0mg/l
innerhalb von 5 Tagen (BSB5)
Abbaugrad  80 %

Chemischer-Sauerstoff-Bedarf (CSB)   45,0mg/l
Abbaugrad  95 %

Funktionsweise der Kläranlage


Erste Reinigungsstufe - Mechanische Abwasserreinigung

Bei der mechanischen Abwasserbehandlungsstufe werden rund 30% der Schmutzstoffe dem Abwasser durch Rechen, Sandfang und Vorklärbecken entzogen. Das Abwasser passiert zunächst einen Rechen, der groben Unrat (Papier, Essensreste, Hygiene Artikel, Äste usw.) zurückhält und mit einem Abstreifer entfernt. Im Sandfang verbreitert sich der Abflusskanal, wodurch die Fließgeschwindigkeit des Abwassers abnimmt und grobe mineralische Sinkstoffe wie Kies und Sand sich am Bodenablagern, anschließend gereinigt wird und wiederverwertet werden kann. Im Fettfang wird das anfallende Fett vom Haushalt zurückgehalten und dem Faulturm zugeführt. In dem Vorklärbecken wird das Wasser etwa zwei Stunden zurückgehalten. In diesen großen rechteckigen Becken können sich die feinen Schwimm- und Schwebstoffe als Schlamm am Boden absetzen. Dieser Schlamm wird abgepumpt und in den Faulturm befördert.

Zweite Reinigungsstufe - Biologische Abwassereinigung 

Das vorgereinigte Abwasser aus der Vorklärung wird in der sogenannten zweiten Reinigungsstufe, auch biologische Reinigung genannt, eingeleitet. Hier macht man sich einen durchaus natürlichen Vorgang zu Nutze, indem man in einem Belebungsbecken durch Sauerstoffzufuhr günstige Lebensbedingungen für Kleinstlebewesen, hauptsächlich Bakterien, schafft. Diese sind in der Lage, gelöste organische Abwasserstoffe in Verbindung mit Luftsauerstoff als Nahrung aufzunehmen und in anorganische Verbindungen (Kohlendioxid, Wasser, Salze) umzuwandeln, wobei sie sich unter Schlammbildung vermehren. Nach einer bestimmten Zeit wird das Schlamm-Wasser-Gemisch ins Nachklärbecken geleitet.
Die Schlammflocken sinken im Nachklärbecken zu Boden und werden noch einmal in das Belebungsbecken zurückgepumpt, als Rücklaufschlamm oder als Überschußschlamm zur maschinellen Schlammbeseitigung befördert. Nach Passieren der mechanischen und biologischen Reinigungsstufen ist das Abwasser jetzt zu etwa 90% von biologisch abbaubaren Stoffen gereinigt. Das gereinigte Wasser kann nun in ein natürliches Gewässer (Vorfluter) eingeleitet werden.


Dritte Reinigungsstufe - Phosphatentfernung

Da die Abwässer Pflanzennährstoffe (z.B. Phosphat und Stickstoffverbindungen) enthalten, die in den Gewässern zu Sekundärverunreinigungen führen, ist noch eine weitere Abwasserreinigungsstufe anzustreben. Das vorgereinigte Abwasser aus der Vorklärung wird in das Belebungsbecken eingeleitet. Von einer Fällmitteldosierstation wird dem Abwasser unter starker Durchmischung gleichzeitig ein Fällmittel zugesetzt (Aluminiumhydroxidchlorid). Der "Restschmutz" flockt hierdurch aus und kann sich im Nachklärbecken als Schlamm absetzen. Diesen Vorgang der "chemischen Reinigung" nennt man Fällung. Die dritte Reinigungsstufe umfaßt daneben noch die Entfernung von Stickstoffverbindungen. Hierzu wird das Belebtschlammbecken mit einem Sauerstoffgehalt von ca. 2 mg/l beschickt. In der sauerstoffreichen Zeit werden die Amoniumverbindungen in Nitrat überführt (Nitrifikation). Zur eigentlichen Stickstoffentfernung wird das Nitrat in sauerstoffarmen Zeiten mikrobiologisch zu Luftstickstoff veratmet (Denitrifikation), d.h. es entweicht.


Schlammbehandlung und –beseitigung

Der anfallende Schlamm besitzt einen Wassergehalt von etwa 98%. Mit Hilfe von Pumpen wird der Schlamm in einen Faulbehälter befördert, wo unter Luftabschluss Fäulnisbakterien in einem Gärprozess bei 35° C ein Faulgas erzeugen, das zu etwa zwei Drittel aus Methan und zu einem Drittel aus Kohlendioxid besteht. Dieses Gas wird in einem Gasbehälter gespeichert und zur Nutzung der Heizung im Betriebsgebäude und für den Faulturm verwendet. Nach einer bestimmten Aufenthaltszeit ist der Schlamm ausgefault, geruchlos und kann maschinell durch die Kammerfilterpresse entwässert und durch das Kraftwerk Staudinger verbrannt werden.

Das gehört nicht in den Abfluss...

Die Aufgaben der Kläranlage sind nicht immer einfach. Viele Dinge gelangen  über die Toilettenspülung in den Kanal und von dort aus über Pumpstationen zur Kläranlage, die dort nicht hingehören. Diese Stoffe stellen z.B. die Pumpen häufig vor kaum lösbare Probleme und können zu erheblichen Betriebsstörungen, besonders in den Hebeanlagen führen bzw. einen Totalschaden der Geräte in diesen Anlagen verursachen.

Dadurch entstehen erhebliche Mehrkosten im Betrieb der Abwasserreinigung und in der Wartung der Kanäle, Pumpwerke und Sonderbauwerke, die sich auf die Kanalbenützungsgebühr auswirken.

Helfen Sie daher, die Umwelt zu schützen und Kosten bei der Abwasserbeseitigung zu sparen.

 

Hygieneartikel:
In den Restmüll gehören: Babywindeln, Strumpfhosen, Binden, Tampons, Slipeinlagen, Präservative, Wattestäbchen

Küchenabfälle:
Zur Schadstoffsammlung gehören: Fett und Speiseöle
Obst- und Gemüseabfälle sowie Speisereste gehören in den Biomüll.

Chemikalien:
Spritzmittel, Lösungsmittel, Lacke etc. sind unbedingt zur Schadstoffsammlung zu geben.

Sonstige Abfälle:
In den Restmüll gehören beispielsweise Katzenstreu, Vogelsand, Zigarettenstummel.
Mineralöle nehmen Tankstellen entgegen.

Schutz vor Rückstau aus dem Kanalnetz


Rückstausicherung ist Privatsache

Gelegentlich führt außergewöhnlicher Starkregen an einzelnen Punkten des Gemeindegebietes zu Überschwemmungen. In Großkrotzenburg treten diese Fälle nur bei außergewöhnlich starken Regenfällen auf, sind aber auch hier nicht auszuschließen. Dabei werden Keller und andere tief liegende Räume überflutet, weil Gebäude nicht ausreichend gegen Rückstau aus der Kanalisation geschützt sind. Hohe Schäden an Gebäuden und beim Hausrat sind oftmals die Folge. Das Abpumpen des Wassers, das Reinigen der Räume und das Beheben der Schäden machen viel Arbeit und kosten Geld.

Diese Unannehmlichkeiten kann der Hauseigentümer vermeiden, wenn er sein Haus entsprechend den technischen Möglichkeiten und den geltenden Vorschriften gesichert hat. Zudem ist er nach geltendem Recht – auch gegenüber seinen Mietern – für Schäden haftbar, die auf dem Fehlen dieser Sicherungen beruhen. Die Versicherungen können Entschädigungen einschränken oder sogar ablehnen, wenn die Grundstücksentwässerung nicht den einschlägigen Vorschriften und Regeln der Technik entspricht. Mangelnde Vorsorge kann also teuer werden!

Die Kanalnetze von Städten und Gemeinden können aus wirtschaftlichen Gründen nicht darauf ausgelegt werden, jeden Starkregen oder Wolkenbruch sofort abzuleiten. Die immensen Kosten für einen solchen Ausbau müssten über die Abwassergebühren finanziert werden, die dadurch für den Bürger unvertretbar hoch würden. Deshalb wird bei Starkregen eine kurzzeitige Überlastung des Kanalisationsnetzes und damit ein Rückstau in die Grundstücksentwässerungs-Anlagen in Kauf genommen. Als maximale Rückstauebene gilt die Straßenoberkante, weil das Wasser, das aus den Kanaldeckeln und Gullys austritt, sich auf der Straße breitflächig verteilt und nicht mehr wesentlich höher steigt.

Diese maximale Rückstauebene ist maßgebend für die Sicherung aller Grundstücksentwässerungsanlagen. Bei Rückstau kann das Wasser des Kanals ansonsten aus den tiefer gelegenen Ablaufstellen wie Bodenabläufen, Waschbecken, WCs, Duschen, Waschmaschinenabläufen etc. austreten, falls diese nicht vorschriftsmäßig gesichert sind. Übrigens kann es auch ohne Niederschläge jederzeit zu Rückstau-Situationen kommen, zum Beispiel infolge Kanalverstopfung durch einen Fremdkörper, Rohrbruch oder Ausfall eines Pumpwerks, auch für Gebäude, die bis dahin nicht betroffen waren.

 

Die Verantwortung liegt beim Hauseigentümer

Ein Hauseigentümer ist also in eigener Verantwortung verpflichtet, alle tief liegenden Ablaufstellen, vor allem im Keller, mit Rückstausicherungen zu versehen. Der beste Schutz gegen eindringendes Abwasser wäre ein Verzicht auf Entwässerungseinrichtungen unterhalb der Rückstauebene, falls dort kein Abwasser anfällt.


Haben Sie Entwässerungseinrichtungen unterhalb der Rückstauebene, so beachten Sie bitte die folgenden Punkte: 

  1. Wählen Sie die richtigen Rückstausicherungen:
    Sanitäre Entwässerungsgegenstände und Bodenabläufe unterhalb der Rückstauebene sind mit einer Hebeanlage zu entwässern. In Fällen untergeordneter Nutzung kann auch ein Rückstauverschluss verwendet werden.
  2. Achten Sie auf den richtigen Einbauort für Ihren Rückstauverschluss. Es dürfen nur die Ablaufstellen unterhalb der Rückstauebene geschützt werden. Leitungen aus Obergeschossen und Dachentwässerungen müssen ungehindert ablaufen können. Bauen Sie deshalb den Rückstauverschluss auf keinen Fall in den Revisionsschacht vor dem Haus ein. Dadurch würde bei Rückstau Ihre gesamte Entwässerungsanlage abgesperrt und bei Regen sogar Dachflächenwasser rückwärts in Ihre Hausentwässerung geleitet.
  3. Sorgen Sie für eine regelmäßige und fachkundige Inspektion und Wartung, damit Ihre Rückstausicherungen im Bedarfsfall auch funktionieren. Nehmen Sie selbst Ihren Rückstauverschluss einmal im Monat in Augenschein und betätigen Sie den Notverschluss. Die Wartung, d. h. die Entfernung von Schmutz und Ablagerungen, die Prüfung von Dichtungen, die Kontrolle der Mechanik, das Feststellen der Dichtheit und die Funktionsprüfung sollten mindestens zweimal im Jahr durch einen Wartungsvertrag gewährleistet sein.
  4. Hofflächen, Einfahrten in Tiefgaragen etc., die tiefer liegen als die Rückstauebene, können im natürlichen Gefälle nur dann über  Rückstauverschlüsse entwässert werden, wenn ein Überfluten der tiefer gelegenen Räume bei geschlossener Rückstausicherung durch geeignete Maßnahmen verhindert werden kann. Ansonsten muss dieses Niederschlagswasser über eine automatisch arbeitende Hebeanlage rückstaufrei der öffentlichen Kanalisation zugeführt werden.
  5. Liegen bei Revisionsschächten außerhalb von Gebäuden die Deckel unterhalb der Rückstauebene, sind diese wasserdicht und innendruckfest auszuführen, sofern die Leitungen in den Schächten offen verlaufen. Innerhalb von Gebäuden ist die Abwasserleitung durch einen Schacht geschlossen mit abgedichteter Reinigungsöffnung zu führen.
  6. Kellerlichtschächte sollten mindestens 10 bis 15 cm über das umgebende Gelände hochgezogen werden, um das Eindringen von Oberflächenwasser zu verhindern. Dies gilt auch für die oberste Stufe von Kellerabgängen. Die Kellereingangstür sollte eine Schwelle von 10 bis 15 cm Höhe erhalten. Die relativ geringen Niederschlagsmengen von nicht überdachten Kellerabgängen können meist versickert werden. Ist dies nicht möglich und muss der Einlauf an die Grundstücksentwässerungsanlage angeschlossen werden, ist er mit einem Bodenablauf gegen Rückstau zu sichern.
  7. Dränagen dürfen nie an Schmutz- oder Mischwasserkanäle angeschlossen werden. Sofern ein Anschluss an einen Regenwasserkanal oder ein Gewässer erlaubt ist, ist auch hier ein Rückstauverschluss unerlässlich.

Quelle: www.stadtentwaesserung-frankfurt.de »

Bei Fragen wenden Sie sich an die Leiterin der Bauverwaltung Frau Christine Felder, Telefon 06186/2009-100

Rattenbekämpfung / -vermeidung

Ratten leben an unterschiedlichen Orten wie z.B. an Ufern von Gewässern, in der Kanalisation, in Außenbereichen von Lebensmittelbetrieben oder auf Müllplätzen.
Die Nagetiere misstrauen jeder Veränderung und bevorzugen vertraute Umgebungen. Sie sind intelligent und äußerst anpassungsfähig und weisen ein hohes Sozialverhalten auf.

Grundsätzlich halten sie sich nur an Stellen auf, an denen sie Futter vorfinden.

Die Schäden durch Ratten entstehen durch die Verunreinigung bei Lebensmitteln, Getreide und Futtermitteln Ratten sind Überträger von Krankheiten auf Menschen und Haustier. Die Gemeinde Großkrotzenburg ist für deren Bekämpfung in der Kanalisation und auf öffentlichen Flächen zuständig. Die Bekämpfung erfolgt heutzutage vorzugsweise mit Ködern. Das Ködermaterial besteht aus pflanzlichem Material, dem ein für Ratten giftiger Wirkstoff mit verzögerter Wirkung beigemengt ist. Meistens handelt es sich um Blut Gerinnungshemmer, die einen schmerzlosen Tod der Tiere zur Folge haben.

Nur ober- oder unterirdisch Ratten zu bekämpfen führt i.d.R. nicht zu einem langfristigen Erfolg. Die nachfolgenden Hinweise sollten daher dringend beachtet werden.


Hinweise zur Vorbeugung von Rattenbefall

Werfen Sie keine Küchenabfälle in die Toilette, sie können Ratten anlocken. Die Tiere klettern aus der Kanalisation in die Abwasserrohre und gelangen so unter Umständen in die Wohnungen. Gekochte Essensreste und tierische Abfälle (Knochen, Fleisch, Eier, …) ziehen durch ihren Geruch Nagetiere an. Sie gehören nicht auf den Kompost! Sinnvoll sind rattensichere Kompostbehälter, eine Biotonne oder Absicherung mit feinmaschigem Draht. Abfälle sollten immer unter Verschluss gehalten werden. Überfüllte und offene Müll-tonnen ziehen Ratten und Mäuse an. Kellertüren sollten ohne Spalt schließen und Kellerfenster mit einem engmaschigen Stahlgitter versehen sein. Die Tiere kommen im Winter gerne in warme Räume. Stellen Sie Abfalltüten oder Sperrmüll nicht längere Zeit am Straßenrand ab. Schon nach wenigen Tagen können Ratten alte Kühlschränke, Matratzen oder Schrankschubladen als Behausung benutzen. Die Fütterung von Haus- / Nutztieren sollte kontrolliert erfolgen. Tierfutter sollte nicht offen vor dem Haus stehen gelassen werden.

Nach Sättigung der Haustiere sollten die Futternäpfe entfernt werden. Futtermittel sollten immer in dicht schließenden Behältnissen (Tonnen oder dgl.) aufbewahrt werden. Dies gilt insbesondere für Geflügelstallungen, aber auch im Bereich der Pferdehaltung und anderen Nutztierhaltungen. Verschüttete Futter-reste sollten gleich entfernt werden. Achten Sie auch auf plötzlich auftretende Feuchtigkeit im Keller oder im Garten; hier könnte ein Abwasserrohr lecken. Ratten und Mäuse können sich selbst durch kleine Löcher von wenigen Zentimetern Durchmesser zwängen und so in Gebäude eindringen.

Sollten Sie weitere Fragen haben stehen Ihnen die Mitarbeiter der Kläranlage gerne telefonisch zur Verfügung.


Ansprechpartner:

Verwaltung:

NN

Kläranlage:

Herr Olaf Zeller, Klärwärter
Herr Mathias Meub, Klärwärter
Herr Peter Seelig, Klärwärter


Konktaktdaten:

Schmaler Weg
63538 Großkrotzenburg
Telefon: 06186/2009-830

E-Mail: Klaeranlage@grosskrotzenburg.de »


Postanschrift:

Gemeinde Großkrotzenburg
Fachbereich 2
Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg

 


Satzungen und Verordnungen der Gemeinde

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Titel: 

Entwässerungssatzung

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