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Gemeinde Großkrotzenburg

Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg
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Der Bürgermeister informiert über das Oberwaldstadion


Die Pressemitteilungen der vergangenen Tage geben Anlass, den aktuellen Sachstand zur geplanten Sanierung des Oberwaldstadions und dessen Entwicklung aus Sicht der Verwaltung und des Bürgermeisters darzustellen.

Im Juli dieses Jahres lag der Verwaltung ein von dem FC Germania 09 erstelltes Konzept zur Sanierung und Neuordnung des Stadions vor. Dieses Konzept war seither Grundlage für die Diskussionen in den politischen Gremien und für die Arbeit der Verwaltung. Gegenstand des Konzeptes sind die Sanierung des Hartplatzes bzw. dessen Umwandlung in einen Kunstrasenplatz (Hybridrasen), die Sanierung oder der Neubau des Stadiongebäudes und – im letzten Schritt – die Verlagerung des Rasenplatzes in Richtung Norden. Insgesamt soll mit dem neuen Konzept auch eine Verkleinerung des Stadiongeländes einhergehen, was sowohl eine Verringerung des Unterhaltungs- und Pflegeaufwandes bedeutet, als auch zu frei werdenden Flächen führt. Diese Flächen wiederum können durch Vermarktung als Gewerbefläche zu einer Refinanzierung der Baumaßnahmen dienen.

Ein Großteil der Finanzierung soll über den Einsatz von Landes- bzw. Bundesmitteln aus dem Kommunalinvestitionsprogramm erfolgen. Die Gemeindevertretung hat nunmehr in ihrer letzten Sitzung den Beschluss gefasst, dass die noch freien Landesfördermittel in Höhe von rund 170.000 EUR für die Sanierung des Hartplatzes verwendet werden sollen. Weitere 250.000 EUR stammen aus einem umgewidmeten Darlehen, welches der Gemeinde ursprünglich für die Sanierung des Kanals in der Liebfrauenstraße zur Verfügung steht. Diese Maßnahme musste aus anderen Gründen zunächst verschoben werden.

Die Bundesfördermittel stehen grundsätzlich für eine energetische Sanierung zur Verfügung. Da jedoch der Abriss des Bestandsgebäudes und die Errichtung eines neuen, kleineren Gebäudes favorisiert werden, wurde durch die Verwaltung ein hierfür notwendiges Gutachten eingeholt und an das zuständige Ministerium weitergeleitet. Des Weiteren wurde durch die Verwaltung ein Gutachten zu der Frage eingeholt, ob eine Verlagerung des Rasenplatzes Auswirkungen auf den Bestandsschutz der Anlage im Hinblick auf die zu erwartenden Lärmemissionen hat. Nicht zu vergessen, sind die mit Hessen Mobil geführten Gespräche. Da das Stadion außerhalb der Ortsdurchfahrt liegt, muss jegliche Bebauung 20 Meter von der Straße zurückbleiben. Dies wirkt sich auf die verbleibende Gewerbefläche und auch die Frage der Zufahrt zu dem Stadiongelände aus. Hier besteht nach wie vor Klärungsbedarf, der jedoch nicht mit einem einfachen Behördengespräch zu erledigen ist.

Die Verwaltung hat in den vergangenen Monaten stets eng mit Vertretern des Vorstandes des FC Germania zusammengearbeitet. Aufgrund des bestehenden Zeitdrucks – die Fördermittel sind bis Jahresende zu beantragen – fanden auf Anregung des Bürgermeisters zusätzlich zu den Ausschusssitzungen weitere Arbeitsgespräche mit den politisch Verantwortlichen statt.

Es kann daher nicht davon die Rede sein, dass die Verwaltung den Verein „im Regen stehen lassen“ würde, oder gar ein „Stillstand“ eingetreten sei. Vielmehr gilt es, den Stillstand vergangener Jahre nunmehr kurzfristig aufzuarbeiten.

 

 



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