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Veranstaltungskalender

Entdecken Sie aktuelle und in Kürze anstehende Veranstaltungen in Großkrotzenburg

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Gemeinde Großkrotzenburg

Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg
Telefon: 06186 2009-0
Fax:   06186 2009-222

Öffnungszeiten

Mo    8:30 - 12:00 Uhr
Di     8:30 - 12:00 Uhr
Mi     8:30 - 12:00 Uhr
Do  14:00 - 18:00 Uhr
Fr     8:30 - 12:00 Uhr

Fundbüro online

Im Online-Fundbüro » haben Sie die Möglichkeit, rund um die Uhr alle Fundgegenstände abzufragen, ob der von Ihnen verloren gegangenen Gegenstand abgegeben wurde.

Verlegung der Stolpersteine

Am frühen Nachmittag, des 17. Oktobers 2015 wurden erneut im Gehweg der Steingasse, Unterhaagstraße und Mainstraße, 12 Stolpersteine verlegt. Der Künstler Gunter Demnig, Initiator dieser europaweiten Aktion, führte die Arbeiten durch.

Im Beisein von Bürgermeister Friedhelm Engel, den Initiatoren des Arbeitskreises „Ehemalige Synagoge“ und Großkrotzenburger Bürgerinnen und Bürger wurde mit dieser Verlegeaktion an die früheren jüdischen Mitbürger

Leopold Waller, Johanna Waller, Meier Hirschmann,
Ida Hirschmann, Paul Ludwig Hirschmann, Lothar Hirschmann,
Heinz Hirschmann, Jenny Johanna Löb, Leopold Waller,
Karl Strauss, Else Strauss und Max Löb

erinnert.

Die Pflastersteine aus Messing, auf denen Namen, Geburts- und Sterbedatum eingraviert sind, erinnern an jüdische Familien, die vom Nazi-Regime deportiert, gefoltert und ermordet wurden. Heinz Hirschmann jedoch, für den ebenfalls ein Stein verlegt wurde, gelang 1939 die Flucht in die USA. Er feierte in diesem Jahr seinen 95. Geburtstag.

Monika Pfeiffer vom Arbeitskreis „ehemalige Synagoge“ erinnerte in einer kurzen Einführung an die schlimme Zeit und trug die ausführlichen Lebensläufe der jüdischen Verfolgten vor, während Gunter Demnig die Steine verlegte.

Pfarrer Heinz Daume las an jeder Verlegstelle ein Gedicht vor und sprach abschließend ein Gebet.

Bürgermeister Friedhelm Engel bedankte sich bei allen, die sich gegen das Vergessen engagieren und dazu beigetragen haben, dass das Projekt „Stolpersteine" in Großkrotzenburg erfolgreich verwirklicht werden konnte.
Seit heute wird so die Erinnerung an bisher 44 durch die Nationalsozialisten ermordete ehemalige jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger im Alltag wachgehalten.



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