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Veranstaltungskalender

Entdecken Sie aktuelle und in Kürze anstehende Veranstaltungen in Großkrotzenburg

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Gemeinde Großkrotzenburg

Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg
Telefon: 06186 2009-0
Fax:   06186 2009-222

Öffnungszeiten

Mo    8:30 - 12:00 Uhr
Di     8:30 - 12:00 Uhr
Mi     8:30 - 12:00 Uhr
Do  14:00 - 18:00 Uhr
Fr     8:30 - 12:00 Uhr

Fundbüro online

Im Online-Fundbüro » haben Sie die Möglichkeit, rund um die Uhr alle Fundgegenstände abzufragen, ob der von Ihnen verloren gegangenen Gegenstand abgegeben wurde.

Endgültige Beschlüsse aus der Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Großkrotzenburg am 23. September 2016

Die Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 23. September 2016 nachfolgend aufgeführte Beschlüsse gefasst und Informationen erhalten:

 

Entwicklung eines städtebaulichen Konzeptes

Antrag der Fraktionen von Krotzebojer Grüne und FDP

Auf Antrag der SPD-Fraktion wurde die Thematik mehrheitlich zur Beratung in den Umwelt- und Bauausschuss verwiesen. Ebenfalls mit Mehrheit wurde der Gemeindevorstand beauftragt, die für eine Konzepterstellung erforderlich Mittel im Haushalt für das Jahr 2017 einzustellen.

 

Ergänzung Baumbestand im alten Friedhof

Antrag der Fraktionen von Krotzebojer Grüne und FDP

Einstimmig beschlossen hat die Gemeindevertretung, den Gemeindevorstand zu beauftragen, in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma den Baumbestand am alten Friedhof, zum Zweck der Nutzung als Baumgräber, zu ergänzen.

Mit 14 Nein-Stimmen zu 5 Ja-Stimmen wurde der Änderungsantrag der CDU-Fraktion, Verweisung des Vorgangs zur Beratung an den Umwelt- und Bauausschuss, abgelehnt.

 

Vorlage des Schlussberichtes des Rechnungsprüfungsamtes des Main-Kinzig-Kreises über die Prüfung des Jahresabschlusses der Gemeinde Großkrotzenburg für das Haushaltsjahr 2012

Den Schlussbericht hat die Gemeindevertretung einstimmig zur weiteren Beratung an den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

 

Antrag der CDU-Fraktion in der Sitzung der Gemeindevertretung am 08.07.2016;

Volkshochschulkurse in Großkrotzenburg

Wegen weiteren Beratungsbedarfs hat die Gemeindevertretung, auf Antrag der CDU-Fraktion, einstimmig beschlossen den Vorgang an den Ausschuss für Jugend, Soziales, Sport, Kultur und Vereine zu verweisen.

 

Doppelhaushalt 2015/2016;

Vorlage des Entwurfes der 2. Nachtragshaushaltssatzung und Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2016 mit Anlagen

Den Entwurf der 2. Nachtragshaushaltssatzung hat die Gemeindevertretung mit einstimmigem Beschluss zur weiteren Beratung an den Haupt- und Finanzausschuss verwiesen.

 

Beschlussfassung über die Schlussberichte des Rechnungsprüfungsamtes des Main-Kinzig-Kreises über die Prüfung der Jahresabschlüsse der Gemeinde Großkrotzenburg für die Haushaltsjahre 2010 und 2011

Die Gemeindevertretung hat einstimmig die geprüften Jahresabschlüsse der Gemeinde Großkrotzenburg für die Haushaltsjahre 2010 und 2011 beschlossen. Sie hat weiterhin aufgrund der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses beschlossen, die Entlastung des Gemeindevorstandes für beide Haushaltsjahre zu erteilen.

 

Vorlage Änderungssatzungen „Kinderhaus“ im Zuge der Maßnahmen zur Mitgliedergewinnung für die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg

Gemäß der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses hat die Gemeindevertretung einstimmig beschlossen keine Änderung der Gebührensatzung und der Satzung über die Benutzung des Kinderhauses der Gemeinde Großkrotzenburg vorzunehmen. Das Ziel des Antrages ist stattdessen über einen Zuschuss an die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Großkrotzenburg zu erreichen. Der Gemeindevorstand wurde beauftragt eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit der Freiwilligen Feuerwehr zu treffen.

 

Die Gemeindevertretung hat einstimmig die nachfolgenden Satzungsneufassungen beschlossen:

 

- Feuerwehrsatzung für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Großkrotzenburg. Aufgenommen wurde unter § 10 b - Kindergruppe -

 

- Satzung über die Gebühren für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Großkrotzenburg (Feuerwehrgebührensatzung)

 

- Verwaltungskostensatzung

(Die Veröffentlichung im amtlichen Mitteilungsblatt „Freitag Aktuell-Der Herold“ erfolgt in der nächsten Ausgabe)

 

Erledigungsbeschluss zum Antrag Nr. 23 der Fraktionen von CDU und SPD;

Veräußerung des Bürgerhauses der Gemeinde Großkrotzenburg

Der Erledigungsbeschluss zum Antrag Nr. 23 zum Doppelhaushalt 2015/2016 wurde mehrheitlich abgelehnt.

 

Anfragen der Fraktionen

Der Bürgermeister Herr Thorsten Bauroth beantwortete die nachfolgende aufgeführte Anfrage der CDU-Fraktion:

 

Frage 1:

Will der Bürgermeister das Problem mit dem zunehmenden Gänse-Kot in den Griff bekommen?

Antwort:

Ja, allerdings nicht mit personal- und/oder kostenintensiven Maßnahmen, die keinen erkennbaren Erfolg zeigen. Die Verwaltung war durchaus - was auch betont wurde - dankbar für den Hinweis auf andernorts praktizierte Maßnahmen. Es war jedoch naheliegend, sich in der genannten Kommune (hier: Koblenz) nach dem erzielten Erfolg zu erkundigen, der jedoch letztlich ausgeblieben war. Die Verwaltung steht daher zum Erfahrungsaustausch in ständigem Kontakt mit anderen Kommunen. In der Großkrotzenburger Verwaltung werden derzeit die Kosten für selbststeigende Drachen eruiert und Erfahrungen anderer Kommunen mit diesem System abgefragt.

 

Frage 2:

Wenn ja, wie soll die vom Bürgermeister angedeutete Dezimierung des Gänsebestandes unter Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen konkret vonstattengehen?

Antwort:

Der Bürgermeister verweist hierzu auf die bereits von Herrn Bürgermeister a.D. Friedhelm Engel (CDU) mit der Jagdgenossenschaft geführten Gespräche. Danach kann eine Bejagung auf dem Gelände des Strandbades grundsätzlich nicht stattfinden. Auch auf dem freien Feld ist ein Abschuss äußerst problematisch, wegen direkt angrenzender Flächen und der Gefahr beispielsweise von Querschlägern. Die örtliche Jagdgenossenschaft, die jährlich ca. 8 – 12 Gänse schießt, schließt daher eine Ausweitung der Jagd ab.

Ergänzend und beispielhaft wird (auszugsweise) auf eine Stellungnahme des Tierschutzbundes verwiesen zur Bejagung:

„Nach der Bundesjagdzeitenverordnung dürfen zahlreiche Gänsearten wie die Grau-, Saat-, Bläss-, Kanada- und Ringelgans während der Zeit zwischen dem 1. November und dem 15. Januar bejagt werden. Manche Bundesländer haben sogar zusätzliche Jagdzeiten für Nilgänse und z. B. für Graugänse im Sommer, um vermeintliche Fraßschäden zu vermeiden. Nicht bejagt werden dürfen die Nonnen-, Rothals-, Brand-, Kurzschnabel- und Zwerggans.

Die Jäger lauern den Tieren häufig in der Nähe ihrer Schlafgewässer auf, um sie dann beim Auffliegen abzuschießen. Offiziell werden so jedes Jahr Zehntausende Gänse getötet. Im Jagdjahr 2011/12 waren es über 70.000, wobei die tatsächliche Zahl sicher noch höher liegt.

Aus Tierschutzsicht hochproblematisch: Die Schrotmunition tötet viele Tiere oft nicht direkt, sie werden nur verletzt oder sterben erst später an Bleivergiftungen durch bleihaltiges Schrot. Wissenschaftler schätzen den Anteil „angeschroteter“ Gänse auf über 30 Prozent. Gestützt wird dies durch Studien in Ländern wie Schweden, wo über 60 Prozent der Altvögel und fast 30 Prozent der Junggänse Schrotprojektile im Körper hatten.

Angeschossene Gänse fallen zum Teil vom Jäger unbemerkt vom Himmel und werden im Schilf oder Gebüsch vergessen, wo sie elend sterben. Nicht selten fehlt der für diese Fälle vorgeschriebene Jagdhund, der die Tiere aufspüren könnte.

Tödliche Verwechslung

Nicht nur, dass immer wieder sogar Jagden in Natur- oder Vogelschutzgebieten stattfinden. Die Jäger verwechseln die einzelnen Gänsearten und schießen mitunter geschützte Arten wie die Zwerggans ab, die in den Schwärmen der häufiger vorkommenden Arten mitfliegt. Selbst geübten Vogelkundlern fällt es schwer, die Tiere im Flug zu unterscheiden.“

 

Frage 3:

Wenn ja, wann ist mit der Einleitung der Maßnahmen zu rechnen?

Antwort:

Erübrigt sich.

 

Mitteilungen des Gemeindevorstandes

Der Bürgermeister informiert die Damen und Herren der Gemeindevertretung aus dem Gemeindevorstand zu folgenden Themen:

-               Antrag der SPD-Fraktion zur Sitzung der Gemeindevertretung am 08. Juli 2016 betreffend „Wohnraum schaffen in Großkrotzenburg“. Der Bürgermeister verweist auf den in der Sitzung verteilten Bericht zum aktuellen Stand der Vorarbeiten.

-               Es ist vorgesehen den Antrag der CDU-Fraktion zur Sitzung der Gemeindevertretung am 08. Juli 2016 bezüglich Prüfauftrag zur Durchführung einer Vereinsmesse: „Markt der Möglichkeiten: Deine Vereine in Großkrotzenburg“ in der kommenden Sitzung der Vereinsvorstände vorzustellen und zu besprechen.

-        Zur Saison 2016 im Strandbad Spessartblick konnten 78.380 Badegäste verzeichnet werden.

-        Der Gemeindevorstand hat beschlossen, vor der Badesaison 2017 und zwar vom 15.- bis 17. 04. 2017 das Strandbad Spessartblick an einen Veranstalter für einen Kunst- und Kreativmarkt „Genuss und Gartenlust“ zu vermieten.

-        Zur Anzahl der Flüchtlinge in Großkrotzenburg informiert der Bürgermeister, dass derzeit in der Unterkunft, Kahler Straße 51 Personen bei einer möglichen Belegung von 70 Plätzen untergebracht sind. In der Gemeinschaftsunterkunft Schulstraße befinden sich 91 Personen bei einer Kapazität von 100 Plätzen.

-        Bezüglich einer Vermarktung von Gewerbeflächen auf dem Gelände des Kraftwerkes Staudinger fanden Gespräche mit Vertretern der Firma Uniper im Kraftwerk statt.

-        Die Telefonzelle in der Schulstraße wird von der Telekom abgebaut. Ein Antrag bei der Telefongesellschaft, die Zelle in den gemeindlichen Besitz zu übernehmen, um sie als öffentlichen Bücherschrank zu verwenden, wurde von dort abgelehnt.

-        Derzeit erfolgt durch das Rechnungsprüfungsamt des Main-Kinzig-Kreises die Prüfung des gemeindlichen Jahresabschlusses für das Jahr 2013.

-        Die vergleichende Wirtschaftlichkeitsberechnung „Oberwaldstadion“ liegt der Gemeinde nunmehr vor.

 

Mitteilungen des Vorsitzenden der Gemeindevertretung

Der Vorsitzende bittet um Nachsicht, dass er den gemäß § 12 der Geschäftsordnung vorzulegenden Bericht über den Erledigungsstand aller während dieser Wahlperiode gestellten Anträge in der letzten Sitzung nicht vorgelegt hat. Aufgrund der sehr kurzen Legislaturperiode schlägt Herr Kurzschenkel vor, diesen Bericht zur ersten Sitzung im neuen Jahr 2017 vorzulegen. Hierzu gab es aus dem Parlament keinen Widerspruch.

Endgültige Beschlüsse aus der Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Großkrotzenburg am 23. September 2016



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