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Veranstaltungskalender

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Gemeinde Großkrotzenburg

Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg
Telefon: 06186 2009-0
Fax:   06186 2009-222

Öffnungszeiten

Mo    8:30 - 12:00 Uhr
Di     8:30 - 12:00 Uhr
Mi     8:30 - 12:00 Uhr
Do  14:00 - 18:00 Uhr
Fr     8:30 - 12:00 Uhr

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Aktion der Steuerungsgruppe Fair-Trade-Town


Fair gehandelt beim Seniorennachmittag

„Der schmeckt ganz wunderbar“, lobte die weißhaarige Dame, und ihre Tischnachbarin ergänzte: „Hoffentlich ist der Kaffee koffeinfrei, dann kann ich noch eine Tasse trinken.“ Das war er, und so konnten die Helferinnen und Helfer des Seniorenbeirats und der Gemeinde großzügig mit dem Getränk umgehen. Erstmals wurde beim traditionellen Seniorennachmittag am vergangenen Sonntag Kaffee aus fairem Handel ausgeschenkt – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Prädikat „Fairtrade Town“, mit dem die Kommune künftig mehr Nachhaltigkeit und Solidarität  mit den Menschen in den südlichen Erzeugerländern stärken will.

185 Menschen im Alter von 68 plus waren der Einladung der Gemeinde ins Bürgerhaus gefolgt. Sie fanden auf den adrett gedeckten Tischen nicht nur Platten mit Kuchen vor, sondern auch Probier-Täfelchen mit Schokolade, wie sie im örtlichen Weltladen angeboten wird. So fand gleich zu Beginn ein reger Austausch statt. Was schmeckt besser: Zartbitter mit Orange oder Vollmilch? 

Die Steuerungsgruppe, an diesem Sonntag vertreten durch Lisa Hagedorn (Repräsentantin einiger örtlicher Vereine), Joachim Kesberg und Klaus Schaack vom Weltladen sowie Anne Zimmermann für die Krotzebojer Grünen, hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Beschlossen durch die Gemeindevertretung, aber mehrheitlich ohne Unterstützung der Impuls gebenden Parteien,  ist die Steuerungsgruppe dabei, Mitstreiter zu werben. Die Kommune, die örtliche Gastronomie und der Handel, die Vereine,  Kirchen, Schulen und sonstigen Institutionen werden angefragt, mehr fair gehandelte Produkte zu nutzen bzw. anzubieten. 

Der Seniorennachmittag bot eine Gelegenheit, diese Idee einem größeren Personenkreis nahe zu bringen und Kostproben anzubieten.

Das Vorhaben kam beim Publikum gut an. Für die 185 Anwesenden wurden 600 Tassen Kaffee gekocht – und auch weitgehend ausgeschenkt. Die Schokolade war schnell verzehrt, und zum Abschluss gab es am Ausgang noch für jede Person, ob Frau oder Mann, eine Rose aus fairem Handel. „Wo gibt’s die denn hier?“ wurde gefragt und die Mitglieder der Steuerungsgruppe konnten auf örtliche Geschäfte verweisen, die sich bereits beteiligen. Und sie verwiesen natürlich auf den Weltladen, der zwar keine frischen Rosen, aber unter anderem größere Mengen Kaffee und Schokolade aus fairem Handel anbietet. „Da komme ich demnächst mal wieder vorbei“ versprach eine Besucherin.  Diese Idee wolle sie unterstützen.



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