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Veranstaltungskalender

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Gemeinde Großkrotzenburg

Bahnhofstraße 3
63538 Großkrotzenburg
Telefon: 06186 2009-0
Fax:   06186 2009-222

Öffnungszeiten

Mo    8:30 - 12:00 Uhr
Di     8:30 - 12:00 Uhr
Mi     8:30 - 12:00 Uhr
Do  14:00 - 18:00 Uhr
Fr     8:30 - 12:00 Uhr

Fundbüro online

Im Online-Fundbüro » haben Sie die Möglichkeit, rund um die Uhr alle Fundgegenstände abzufragen, ob der von Ihnen verloren gegangenen Gegenstand abgegeben wurde.

Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen an Straßen, Wegen und Plätzen


Die Gemeindeverwaltung Großkrotzenburg weist darauf hin, dass Hecken, Bäume und Sträucher auf Grundstücken entlang den Gehwegen und Straßen so anzupflanzen oder zurückzuschneiden sind, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs nicht beeinträchtigt wird.

Bei der Gemeindeverwaltung eingehende Hinweise und Beschwerden von Ortsbürgern sowie selbst durchgeführte Ortsbesichtigungen zeigen, dass an Kreuzungen, Einmündungen sowie Fuß- und Radwegen immer wieder Behinderungen durch überhängende Äste und zu breit und zu hoch wachsende Hecken und sonstiger Bewuchs bestehen.

Durch den unzureichenden Hecken- und Baumschnitt entstehen Gefahrenstellen für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr; insbesondere Sichtbehinderungen bei hinausragenden Sträuchern und Ästen bei Straßen im Kreuzungsbereich. Dann kann es nur heißen: "Bitte einen Rückschnitt vornehmen"

Weiterhin wird um Prüfung gebeten, ob Straßenlampen an der Grundstücksgrenze oder Verkehrsschilder zugewachsen sind und deren Freischneiden erforderlich ist. Durch das Zuwachsen von Straßenlampen oder Schildern (z.B. Straßenbezeichnungen, Omnibushaltestellen usw.) wird die Verkehrssicherheit beeinträchtigt und die Orientierung von ortsfremden Personen erschwert.

Gemäß § 27 Abs. 5 des Hessischen Straßengesetzes ist geregelt, dass Eigentümer und Besitzer von Grundstücken innerhalb der geschlossenen Ortslage verpflichtet sind, den von ihrem Grundstück auf öffentlichen Straßen ragenden Bewuchs zu beseitigen. Kommen die Eigentümer oder Besitzer dieser Verpflichtung nicht nach, so kann die Straßenbaubehörde nach Aufforderung und Fristsetzung auf Kosten der Eigentümer oder Besitzer die Beseitigung des überhängenden oder herausragenden Bewuchses veranlassen.

Zuständige Straßenbaubehörde für die gemeindlichen Straßen ist die Gemeindeverwaltung. Diese hat dann die erforderlichen Maßnahmen, wie vorstehend genannt, zu treffen, wenn der Eigentümer oder Besitzer eines Grundstückes trotz Anmahnung seinen Verpflichtungen zum Rückschnitt des Bewuchses nicht oder nicht rechtzeitig bzw. nicht ordnungsgemäß nachkommt. Wenn im Rahmen einer dann notwendigen Ersatzvornahme eine Firma oder der gemeindliche Bauhof den Rückschnitt vornehmen muss, kann es für den säumigen Verpflichteten zu hohen Kostenerstattungen kommen.

Besonders gefährdet sind Kinder, die nach der Straßenverkehrsordnung bis zum vollendeten achten Lebensjahr mit ihrem Fahrrad den Gehweg benutzen müssen. Werden sie durch überhängende Äste zum Ausweichen auf die Straße verleitet, besteht erhöhte Unfallgefahr. Neben der möglichen Verletzung des Kindes drohen erhebliche Schadensersatzforderungen gegenüber dem Eigentümer oder Besitzer.

Im Kreuzungsbereich von Straßen sind sog. "Sichtdreiecke" grundsätzlich von jeder Bebauung freizuhalten. Das Sichtdreieck beschreibt ein Sichtfeld, das ein Verkehrsteilnehmer zur Verfügung hat, wenn er von einer untergeordneten in eine übergeordnete Straße einbiegen will. Wenn nun dieses Sichtdreieckdurch Bebauung (Gartenzaun, Hecke, Baum o.Ä.) nicht mehr überschaubar ist, wird das Einbiegen in die bevorrechtigte Straße zum gefährlichen Glücksspiel.

Um Gefahrensituationen im Vorfeld zu vermeiden und allen Beteiligten zusätzlichen Aufwand zu ersparen, bitten wir Sie folgende Hinweise zu beachten:

1.
Schon beim Anpflanzen sollte eingeschätzt werden, welches Ausmaß Sträucher, Bäume und Hecken schon nach wenigen Jahren annehmen können. Hierbei sollte ausreichend Abstand zur Grundstücksgrenze eingehalten werden.

2.
Hecken, Sträucher und Bäume an Straßen, Wegen und Gehwegen sind rechtzeitig zurück- zuschneiden, dass Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer den ihnen zugedachten Verkehrsraum auch ohne Gefahren nutzen können. Hierbei ist das sog. "Lichtraumprofil", das von allen Grundstückseigentümern einzuhalten ist, deren Grundstücke an öffentliche Straßen sowie Geh- und Radwege angrenzen: Der Pflanzenwuchs sollte bis zu einer Höhe von 2,30 Metern nicht über den Gehweg ragen (bei Radwegen ist eine Höhe von 2,50 Metern einzuhalten). Grenzt das Grundstück direkt an eine öffentliche Straße, dürfen die Pflanzen bis zu einer Höhe von 4 Metern nicht in die Straße hineinragen. Über die gesamte Fahrbahn muss ein Lichtraum von 4,5 Metern frei bleiben.

3.
Hecken, Sträucher und Bäume im Bereich von Straßenlampen und Schildern sind so weit zurückzuschneiden, dass die Lampen ihre Beleuchtungsfunktion erfüllen und die Schilder mühelos gelesen werden können. Besonders Straßenlampen sind ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrssicherheit. Deren einwandfreie Funktion soll alle in der Dunkelheit vor möglichen Gefahren schützen.

4.
Als Eigentümer bzw. Besitzer eines Grundstücks, das im Kreuzungsbereich von Straßen liegt, ist darauf zu achten, dass ein Sichtdreieck frei gehalten wird.

 

Wir bitten die Grundstückseigentümer um Beachtung und Umsetzung der genannten Maßnahmen zum Schutze ihrer eigenen Sicherheit.

Für evtl. Rückfragen steht Ihnen das Ordnungsamt im Rathaus gerne zur Verfügung.



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